Sedona Sehenswürdigkeiten auf einen Blick
Sedona liegt im Red Rock Country, rund zwei Autostunden nördlich von Phoenix. Der Oak Creek hat hier eine Landschaft aus orange und rot leuchtenden Sandsteinfelsen geformt. Die meisten Sehenswürdigkeiten in Sedona erlebst du draußen: auf kurzen, steilen Wanderungen zu berühmten Felsformationen, auf Panoramastraßen, bei Offroad-Fahrten über holprige Forststraßen und nachts beim Sternegucken.
Ein großer Teil des Umlands gehört zum Coconino National Forest. Das ist für deine Planung wichtig: An vielen Wanderparkplätzen brauchst du einen Red Rock Pass, und die beliebtesten Parkplätze sind früh voll. Wandere deshalb morgens, heb dir den Nachmittag für den Ort, die Kapelle oder den Bach auf und beende den Tag mit dem Sonnenuntergang an einem Aussichtspunkt.

Die Highlights der roten Felsen
Die Formationen, die Sedona berühmt gemacht haben, vom gemütlichen Spaziergang bis zur Kraxelei auf Slickrock.
Cathedral Rock
Sedonas meistfotografierter Fels. Der Forest Service stuft den Weg als anstrengend ein: 1,8 km (1,1 Meilen) hin und zurück mit rund 200 Höhenmetern, teils über steilen Sandstein, auf dem du die Hände brauchst. Solange der Shuttle fährt, ist der Parkplatz am Trailhead für Privatautos gesperrt.
Bell Rock
Der glockenförmige Fels an der State Route 179 beim Village of Oak Creek. Ein breiter, flacher Weg führt um den Fuß herum, und du kletterst nur so weit hinauf, wie du dich wohlfühlst. Ideal für den ersten Tag und schön bei Sonnenaufgang.
Devil's Bridge
Der größte natürliche Sandsteinbogen der Gegend. Vom Parkplatz Dry Creek Vista sind es etwa 6,5 km (rund 4 Meilen) hin und zurück, ein guter Teil davon auf einer staubigen Schotterpiste. Mit einem geländegängigen 4x4 verkürzt sich die Strecke auf etwa 3 km. Fürs Foto auf dem Bogen stehst du zu Stoßzeiten an.
Chapel of the Holy Cross
Die moderne katholische Kapelle von 1956 ist südlich von Uptown direkt in den roten Fels gebaut. Der Eintritt ist frei, der Blick von der Rampe großartig. Der kleine obere Parkplatz ist schnell voll, also früh kommen oder vom unteren Parkplatz hochlaufen.
Oak Creek Canyon und Slide Rock State Park
Nördlich von Uptown folgt die State Route 89A dem Oak Creek durch einen engen, bewaldeten Canyon hinauf nach Flagstaff. Eine der schönsten Strecken Arizonas, mit Haltebuchten, Picknickplätzen und dem Einstieg zum West Fork Trail, einer schattigen Bachwanderung, die im Herbst besonders schön ist.
Bekanntester Stopp im Canyon ist der Slide Rock State Park, eine ehemalige Apfelfarm. Hier fließt der Bach über eine glatte Sandsteinrinne, auf der du hinunterrutschen kannst. Das sagt Arizona State Parks dazu:
- Eintritt (Stand 2026): 30 $ pro Auto für 1–4 Personen von Mai bis 21. August, 20 $ vom 22. August 2026 bis April 2027, jede weitere Person 5 $. Karte bevorzugt, Bargeld nur passend.
- Keine Reservierung, kein Zutritt zu Fuß. Rein kommst du nur mit dem Auto. Ist der Parkplatz voll, darfst du nicht am Highway warten. An Sommerwochenenden also zur Öffnung da sein.
- Öffnungszeiten: den größten Teil des Jahres 8 bis 18 Uhr, Einlass und Badebereich bis 17 Uhr. Von Ende November bis Ende Januar gelten kürzere Zeiten.
Wichtig: An einigen beliebten Plätzen am Bach, etwa West Fork (Call of the Canyon), Crescent Moon und Grasshopper Point, gilt der Red Rock Pass nicht. Dort zahlst du eine eigene Tagesgebühr.
Touren und Aktivitäten in Sedona
Jeep-Touren, geführte Wanderungen, Vortex-Touren, Sternbeobachtung und Tagesausflüge ab Sedona, mit aktuellen Preisen und Verfügbarkeit.
Vortexe, Aussichtspunkte und dunkler Nachthimmel
Sedona ist bekannt für seine Vortexe, Orte, die viele Besucher als energiegeladen empfinden. Die Idee stammt aus der modernen Spiritualität und ist wissenschaftlich nicht belegt, aber die Orte lohnen sich so oder so. Am häufigsten genannt werden Airport Mesa, Bell Rock, Cathedral Rock und Boynton Canyon. Wenn du an einer Meditation oder Vortex-Tour teilnimmst, denk daran: Das ist öffentliches Land und für viele Menschen ein heiliger Ort. Bleib auf dem Weg, bau keine Steinmännchen, hinterlass keine Opfergaben und sei leise.
Die Airport Mesa ist der einfachste Aussichtspunkt für den Sonnenuntergang über West Sedona. Der kleine Parkplatz ist aber lange vor Sonnenuntergang belegt. Komm früh oder lauf hinauf.
Nach Einbruch der Dunkelheit lohnt der Blick nach oben. Sedona wurde 2014 als achte Gemeinde weltweit zur International Dark Sky Community ernannt und begrenzt seither die Außenbeleuchtung. In klaren Neumondnächten siehst du die Milchstraße schon vom Ortsrand. Geführte Stargazing-Touren bringen Teleskope an ruhige Plätze außerhalb, und wer durch den Oak Creek Canyon nach Flagstaff fährt, kann das Lowell Observatory anhängen.
Red Rock Pass, Parken und Wanderbus
Die Regeln, über die die meisten beim ersten Besuch stolpern.
Red Rock Pass
Pflicht an vielen Wanderparkplätzen und Tagesplätzen im National Forest rund um Sedona. Stand 2026 kostet er 5 $ pro Tag, 15 $ pro Woche oder 20 $ pro Jahr. Du bekommst ihn an den Automaten, in Visitor Centern oder auf Recreation.gov, dort gilt dein Kennzeichen als Pass. Für einen kurzen Fotostopp brauchst du keinen.
America the Beautiful Pass
Der Jahrespass für die US-Nationalparks wird statt des Red Rock Pass akzeptiert. Kaufst du ohnehin die Version für Nicht-Residenten, deckt sie auch Sedonas Parkplätze ab.
Gebühren am Grand Canyon →Kostenloser Wanderbus
Der Sedona Shuttle der Stadt fährt Donnerstag bis Sonntag etwa von 7 bis 17:30 Uhr von Park-and-Ride-Plätzen zu Cathedral Rock, Little Horse, Soldier Pass und Dry Creek Vista (für Devil's Bridge). Die Fahrt ist gratis, einen Red Rock Pass brauchst du dafür nicht. Prüf vorher den aktuellen Fahrplan.
Uhrzeit und Hitze
Starte früh, vor allem von Mai bis September. Nimm mehr Wasser mit, als du denkst, und meide Slickrock und Trockentäler bei Monsungewittern von Juli bis Mitte September.
Beste Reisezeit →Noch mehr Erlebnisse ab Sedona
Geführte Abenteuer vor Ort und die klassischen Tagesausflüge aus dem Red Rock Country.

Jeep-Touren in Sedona
Broken Arrow, Schnebly Hill Road und andere Pisten im Vergleich, geführt oder selbst gefahren.

Heißluftballonfahrt
Über die roten Felsen oder die Sonora-Wüste bei Phoenix schweben. Saison, Preise und Ablauf.

Grand Canyon South Rim
Der Klassiker ab Sedona über Flagstaff, mit Touren, falls du nicht selbst fahren willst.

Antelope Canyon und Page
Slot Canyons mit Navajo-Guide, am besten mit Horseshoe Bend und einer Nacht in Page.

Monument Valley
Der Tribal Park der Navajo an der Grenze zu Utah, besser als Teil einer Rundreise als im Eiltempo.

Übernachten in Sedona
Uptown, West Sedona, Village of Oak Creek oder Canyon: welche Lage zu deiner Reise passt.
Sedona: häufige Fragen
Wie viele Tage brauche ich für Sedona?
Zwei volle Tage reichen für die Highlights: einen für Cathedral Rock, Bell Rock und die Chapel of the Holy Cross, einen für Devil's Bridge, den Oak Creek Canyon oder eine Jeep-Tour. Mit einem dritten Tag schaffst du den Grand Canyon oder mehr Wanderungen. Wie Sedona in eine längere Route passt, zeigt unsere Arizona-Rundreise.
Brauche ich in Sedona einen Red Rock Pass?
Nur wenn du an einem Wanderparkplatz oder Tagesplatz im National Forest parkst, der ihn verlangt. Stand 2026 kostet er 5 $ pro Tag. Ein America the Beautiful Pass gilt ebenfalls. Mit dem kostenlosen Wanderbus brauchst du keinen.
Welche Wanderung ist für Einsteiger am leichtesten?
Der Bell Rock Pathway. Er ist breit und am Fuß des Felsens recht flach, und du entscheidest selbst, wie weit du hinaufsteigst.
Gibt es die Vortexe in Sedona wirklich?
Ein messbares Energiefeld ist wissenschaftlich nicht nachgewiesen. Viele Besucher empfinden die Orte trotzdem als ruhig und besonders, und allein die Aussicht lohnt den Weg.
Kann ich Sedona als Tagesausflug ab Phoenix machen?
Ja, die Fahrt dauert rund zwei Stunden pro Strecke, aber dann sitzt du einen großen Teil des Tages im Auto. Mit einer Nacht in Sedona wanderst du am kühlen Morgen und siehst den Sonnenuntergang. Tipps dazu unter Übernachten in Sedona.